Bayerischer Gebirgsschweisshund
(Bayerische Gebirgsbracke)



Für das Aufspüren von angeschossenem Schalenwild in den Bergen war ein stämmiger, wendiger Hund mit hervorragender Nase erforderlich. Aus dem Hannoverschen Schweißhund und kurzläufigen bayerischen Bracken ging dann die Rasse hervor. Dieser ausdauernde und eifrige Schweißhund, der die Schweißfährte (Blutspuren) des angeschossenen Wilds verfolgt, wird fast ausschließlich von Jägern und Förstern in Deutschland und in der Tschechischen und der Slowakischen Republik gehalten. Er arbeitet gewöhnlich selbständig mit seinem Herrn zusammen und wird oft für die Nachsuche eingesetzt, wenn weniger spurensichere Hunde die Fährte des weidwunden Wilds verloren haben; in Mitteleuropa darf der Jäger ein angeschossenes Tier nicht einfach verenden lassen.

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